Eine Gruppe von etwa 30 getauften iranischen Christen hat sich als FCG Pars zu Beginn dieses Jahres offiziell unserer Kirchengemeinde angeschlossen.

„Pars“ ist eine alte Bezeichnung für die iranische Provinz Fars, von der die Iraner auch den Namen ihrer Sprache Farsi ableiten. Im Sonntags-Gottesdienst am 20.1.2019 wurde diese Aufnahme der Glaubensgeschwister in unsere Gemeinde öffentlich gemacht. Schon vor ca. 20 Jahren begannen Edi Griesfelder, Fritz Börner und Jakob Krämer Gespräche mit den iranischen Gläubigen über deren Integration in die jeweilige Ortsgemeinde zu führen. Allerdings blieb die Gruppe zunächst großteils unter sich bis auf wenige Ausnahmen. So integrierte sich „unser Hamid“ schon bald in eine unserer Glaubens-Kleingruppen.

Als Bahram, der Gemeindeleiter der Pars Gemeinde, vor 2 Jahren offiziell als Pastor der iranischen Gemeinde ordiniert wurde, nahmen diese Kontakte dann doch konkretere Formen an. Es war allen klar, dass die iranische Gemeinde auch eine eigene Rechtspersönlichkeit bekommen sollte. Nachdem die afrikanische Gemeinde um Weihnachten einen eigenen Versammlungsort in der Unionstraße bezogen hatte und die Iraner dabei waren, ihren Aufenthaltsort zu verlieren, bot unserer Gemeindeleitung ihnen Quartier an.

Die Gottesdienste werden am Sonntag ab 15:00 Uhr stattfinden. Ihre Jugend- bzw. Junge Erwachsenen – Gruppe trifft sich zusätzlich regelmäßig in unserem Habakuk-Gebäude in Dornach. Am Dienstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr gibt es wöchentliche Gebetstreffen (Dauphinestraße 58).

In einer kurzen Rede am 20. Jänner betonte Bruder Bahram, wie wichtig ihm sowohl die Arbeit mit den iranischen und afghanischen Christen in Österreich als auch die Unterstützung durch unsere Bewegung sei. Darüber hinaus will er aber alle Menschen, mit denen er in seinem Alltagsleben zusammentrifft, ganz direkt auf Jesus aufmerksam machen und sie unter seinen Schutz stellen. Außerdem pflegt Bahram auch weiterhin einen engen Kontakt mit der Familie und Verwandtschaft im Iran und anderen Ländern im Nahen Osten. Dabei sieht er die christliche Mission als seine wichtigste Verpflichtung. Und auch die bekannten Unterdrückungsmethoden der religiösen Machthaber im Iran können ihn davon nicht abhalten.

Liebe Geschwister, wir heißen Euch in unserer Mitte ganz herzlich willkommen!

Khosh Amadid!