Im letzen Quartal dieses Jahres widmen wir uns einem großen Thema: Der Liebe! Es wird mir wohl keiner widersprechen, dass wir alle noch noch liebevoller werden können. Als Christen sind wir in einem ständigen „Liebe-lern-Prozess“. Außerdem sind ständig mit unterschiedlichen Botschaften von Liebe konfrontiert. Menschen lieben Pizza, ihre Haustiere und natürlich ihre Familien (hoffentlich in richtiger Reihenfolge) – sie verwechseln Liebe mit Gefühlen und denken manchmal, Liebe „erwische“ jemanden oder Liebe „verlasse“ eine Person.

Die Bibel offenbart uns, dass Gott die Liebe ist (1.Joh. 4,16), dass die Liebe nie aufhören wird und das sie das Größte ist. Die Liebe ist auch eine Entscheidung, die wir, wie Paulus in Kolosser 3,14 beschreibt, „anziehen“ können als Band der Vollkommenheit. Liebe hängt auch stark von unserem Verhalten ab. Johannes ermutigt uns, nicht mit Worten, sondern mit Taten und Wahrheit zu lieben (1.Joh. 3,18).

Bevor ich noch weitere Bibelstellen zitiere, erkennt ihr schon, dass Liebe wichtig, aber auch komplex ist. Wir tun gut daran zu beten – Herr, lehre uns lieben! Denn wenn wir seine Liebe erfahren, dann verändert uns das dermaßen, dass wir beginnen werden die Menschen zu lieben, um die wir heute vielleicht noch einen Bogen machen. Wir entdecken eine übernatürliche Kraft, die es möglich macht, selbst „die Feinde“ zu lieben. Gott liebt uns und seine Liebe beeinflusst unser Denken, unser Fühlen und wird ein bestimmender Faktor unseres Handelns. Das ist ziemlich eindrucksvoll – denn die Liebe ist freundlich, sie ist fröhlich, die Liebe ist die Grundlage für alles Gute, das man tut.

Ich danke Gott, dass er mich zuerst geliebt hat!