Vor kurzem habe ich meinen Hauskreis verwirrt.
Folgendes Beispiel:

Ich sagte ihnen, dass ich in der Quantenkryptographie ein göttliches Prinzip erkenne. Künftige Quanten-Computer würden derzeit übliche Codes und Passwörter leicht knacken können, weil sie nicht mehr jede Möglichkeit ausprobieren müssen. Vereinfacht gesagt: Sie würden alle Kombinationen kennen und die unmöglichen automatisch überspringen.

Das als Vergleich zu Gottes Allwissenheit: Gott kennt alle Eventualitäten und weiß, welche nicht eintreten werden. Das ist für mich eine Idee, wie sie nur der Heilige Geist schenken kann!

Ja, schon seit meiner Jugend bin ich begeistert von der Physik. Mich faszinieren die Gesetze des Kleinen (z.B. Teilchenphysik, Quantentheorie) und des Großen (etwa schwarze Löcher, Relativitätstheorie). Immer wieder aufs Neue erkenne ich darin Gottes Herrlichkeit.

Seine Größe: Man sehe sich nur die Sterne an und welche Pracht und Vielfalt es gibt.
Seine Macht: Ein Weizenkorn besteht eigentlich aus einer ungeheuren Menge von Energie. Wie ungeheuer mächtig muss Gott sein, wenn Er so viel Energie freisetzen kann!
Sein Wort: Könnte der Urknall das wissenschaftliche Äquivalent zu „es werde Licht“ sein?

Die Wissenschaft verleitet viele zum Trugschluss, dass es keinen Gott gäbe. Aber ich denke, dass es genau anders herum ist. Ich erkenne in den Naturgesetzen Belege für und nicht gegen die Existenz unseres Herrn. In Römer 1,19f schreibt Paulus:

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Als Albert Einstein vor über einhundert Jahren die Existenz von Gravititationswellen postulierte, zweifelte kaum jemand daran und sie wurden erst vor kurzem nachgewiesen. Aber warum glauben so viele der Bibel nicht?

Ich lade zu folgendem Gedankenexperiment ein:
Würdest du an Gott glauben, wenn es einen wissenschaftlich nachweisbaren Existenzbeweis Gottes gäbe?
Würdest du dein Leben ändern?

Den Beweis gäbe es übrigens; Kurt Gödels lange weggeschlossener „Existenzbeweis Gottes“ wurde mathematisch in einem Theorembeweis nachvollzogen. Das heißt aber leider nicht, dass diese Mathematiker jetzt an Gott glauben.

Selig sind die, die nicht sehen und dennoch glauben.
Falls du noch nicht glaubst: Lass dich von Ihm überzeugen!