Was erwartet Sie in unserem Gottesdienst?
Nach einer kurzen Begrüßung um 9:30 Uhr führt unser Lobpreisteam Sie in eine musikalische Zeit der Anbetung Gottes (Details dazu siehe unten), welche ein wichtiger Teil unserer Treffen ist. Zwischen den Liedern ist Raum für freie Gebete. Um ca. 10:00 Uhr gehen die Kinder - die bis dahin wie ihr Gruppenname schon verrät "mittendrin" sind - in ihren Kindergottesdienst. Weil Gottes Wort, die Bibel, aktuell ist wie eh und je, hat die Predigt und immer wieder das Abendmahl einen zentralen Stellenwert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

KINDER: Neben geleiteten Kindergruppen von 2 - 14 Jahren, gibt es auch einen Stillraum und Krabbelraum im Hauptsaal. Mehrmals im Jahr gibt es spezielle Familiengottesdienste für jung & alt.
Übersetzung/Translation: We offer english translation with headphones!
Lobpreis und Anbetung - was ist das denn?
Was ist Anbetung bzw. Lobpreis in der Bibel und wo liegt der Unterschied?
Oftmals werden diese beiden Dinge folgendermaßen unterschieden: Lobpreis = laut und schnell, Anbetung = leise und langsam. Oder: zuerst Lobpreis, dann Anbetung. Die Bibel macht folgendes klar:
- Lobpreis ist in erster Linie gesprochen oder gesungen („ausrufen“/„segnen“)
- Anbetung wird in der Bibel meistens in Kombination mit einer Körperhaltung erwähnt. Es ist ein Ausdruck des Lobpreises mit dem Körper („sich beugen“, „Hand küssen“).
Einige Gründe warum wir das tun was wir tun...
Wir singen, weil:
„Singt miteinander Psalmen, und lobt den Herrn mit Liedern, wie sie euch sein Geist schenkt. Singt für den Herrn, und jubelt aus vollem Herzen!“ Eph.5:19
Lobpreis drückt sich in Worten aus. Musik berührt den Menschen, und auch Gott! Lieder sind eine schöne Ausdrucksform Gott zu loben und Andere zu ermutigen! vgl. auch: Jes.12:5, Ri.5:3, 1 Chro.16:9
Wir heben unsere Hände und Arme, weil:
„Mein Leben lang werde ich dir danken und meine Hände zum Gebet emporheben.“ Psalm 63,5
Die aus dem vorchristlichen Mittelmeerraum und Orient stammende Gebetshaltung ist charakteristisch für das Beten der alten Kirche. Offen ausgestreckte Hände erinnern an die Körperhaltung der Bettler. Vor Gott stehen heißt, sich von ihm anschauen zu lassen und zu sagen: „Hier bin ich.“ Die geöffneten Hände bedeuten: Ich nehme Gottes Wort an. Ich öffne mich zu Gott hin, zu allem was von ihm kommt. Ich bitte ihn, mir etwas in die Hände zu legen. Erhobene Arme bedeuten: „Ich strecke mich nach dir aus.“ vgl. 1 Tim.2:8, Ps. 28:2
Wir klatschen in unsere Hände, weil:
„Freut euch und klatscht in die Hände, alle Völker! Lobt Gott mit lauten Jubelrufen!“ Psalm 47,1
Das Klatschen ist ein Ausdruck der Freude und der Anerkennung. Wenn im Takt gespielt, bietet sich es sogar als Rhythmusinstrument an das Gott jeden gegeben hat. vgl. Jes.55:12, Ps.98:8
Wir beten und preisen Gott laut, weil:
„Die Leviten… standen auf, um den HERRN, den Gott Israels, zu loben mit überaus lauter Stimme.“ 2 Chr. 20: 19
Das laute Beten wird nicht praktiziert weil Gott unsere inneren Gebete nicht hören könnte, sondern weil es einerseits einen hilft unabgelenkt bei der Sache zu bleiben und andererseits weil es Andere auch ermutigen kann und soll. vgl. Hebräer 13,15, Jes.12:6, Ef.5:19
Wir stehen, weil:
„Abraham aber blieb noch vor dem Herrn stehen.“ 1.Mose 18:22
Das Stehen ist eine Form der Ehrerbietung. Im Judentum wurde auch während der Lesung der Schrift gestanden, und man setzte sich bei der Predigt (auch der Prediger). Außerdem gibt es auch mehr Bewegungsfreiheit. vgl. 5 Mose 10:8, 2 Chr. 20:19
Wir knien nieder, weil:
„Und die vierundzwanzig Ältesten… fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an." Offenbarung 11:16
Das Niederknien ist die äußerste und auffälligste Art zu zeigen sich jemanden zu ergeben. Insofern ist es eine sehr starke Ausdrucksform der Anbetung. vgl. 1 Mose 17;3, Rö.14:11, Esra 9:5
Wir verkünden Gottes Wahrheiten aus seinem Wort, der Bibel weil:
"Den Herrn anrufen kann man nur, wenn man an ihn glaubt. An ihnglauben kann man nur, wenn man von ihm gehört hat. Von ihmhören kann man nur, wenn jemand da ist, der die Botschaft von ihm verkündet."
Römer 10,14 (nach der Neuen Genfer Übersetzung)
Wir salben mit Öl und beten für die Kranken, weil:
"Wenn jemand von euch krank ist, soll er die Gemeindeleiter zu sich rufen, damit sie für ihn
beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben."
Jakobus 5,14
Wir üben Gaben des Geistes aus, weil:
"In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller… Worte der Weisheit,.. Worte
der Erkenntnis,.. Glaube,… Gabe der Heillung,… Kraft Wunder zu tun,… Prophetie,…
Unterscheidung der Geister,… Zungenrede,… Auslegung der Zungenrede. Dies alles aber
wirkt derselbe "eine" Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will."
1.Korinther 12,7-11
